Mein LST2 Tagebuch |
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So, nachdem der andere Thread ja de facto eh schon zu einem LST2-Tagebuch verkommen ist, fasse ich die wesentlichen Beiträge hier noch einmal übersichtlich zusammen und werde dann auch hier die entsprechenden Updates posten.
Los gehts:
Ausgangsbasis war ein gebraucht gekaufter LST2, der bereits die gelben Tuning Dämpferfedern, die Alu Chassisstrebe und Alu Diffhalter verbaut hatte. Damit waren bereits einige der typischen Schwachstellen des LST2 beseitigt.
Da der ursprüngliche Motor (HPI K4.6 aus'm Savage) schon am Ende war habe ich dann kurzfristig einen LRP Z.28 Spec3 angeschafft. Den Luffi habe ich dann auch auf einen R&B Luftfilter "upgegradet". Gegen die schwache Bremsleistung musste dann auch noch ein Multiplex Tiger MG digi 4 Servo auf Gas/Bremse her. Und weil ich gerade dabei war habe ich dann noch TiNi HZs / Ritzel, TiNi Shock Shafts, Lunsford Titanium Turnbuckles & Hinge Pins und die RPM HZ-Abdeckung angeschafft. Sollte ja haltbar werden, das gute Stück. Da die Original-Karo auch nicht mehr hielt, habe ich mir eine Original-Karo als Ersatz und die Proline Hummer H2 für den Ersatz der Ersatz-Karo geholt ;-)
Danach sah er dann so aus:
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17.03.2008 16:28 |
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Nach verschiedenen Ausflügen und insbesondere unsanften Landungen (ok - zum Teil auch auf Beton) haben für meinen Geschmack zu oft die oberen Querlenker versagt.
Zuletzt waren beide Querlenker (also rechts und links) sowie die Halterung für den Frontrammer defekt. Außerdem hat der Antriebsstrang den Geist aufgegeben. Ursache: unbekannt.
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17.03.2008 16:31 |
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Die darauf folgende Bestellung umfasste dementsprechend die RPM-Querlenker sowie verschiedene weitere Teile, um die Kiste noch stabiler zu machen. Außerdem habe ich mir endlich einen gewissen Vorrat an "Verbrauchsgütern" (z.B. Lager, Shimmscheiben, Bremsbeläge, Clips, Schrauben etc.) zugelegt.
Verbaut wurden im Zuge dieser Aktion:
[B]Losi Heavy Duty Skid Plate vorne/mitte/hinten
Losi Stabi-Set
Losi TiNi Forward Only Conversion
Losi Bremsbeläge
RPM Querlenker rundum
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17.03.2008 16:38 |
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Als nächstes habe ich mir die Reifen vorgenommen. Gut, die Stock-Reifen sind nicht schlecht, vor allem unter Allround-Gesichtspunkten. Allerdings hatte ich mir unter "Grip" etwas anderes vorgestellt, vor allem im Gelände. Nach längerer Recherche habe ich mich dann für die Proline Big Joe auf den 420er Losi Dish Felgen entschieden.
Die sind m.E. für den LST2 perfekt! Wahnsinns-Grip ermöglicht Wheelies im Dreck (muss mal an den Diff-Ölen feilen, werde es mal mit 10.000 vorne/hinten versuchen) und auch die Kurvenführung ist sehr ordentlich (so eng konnte ich bisher nicht wenden).
Einlagen sind ziemlich weich, perfekt für Sprünge und unebenes Gelände (z.B. größere vereinzelte lose Steinchen). Endlich kann ich mich auch im Gelände Vollgas trauen, weil ich jetzt die Kontrolle behalte. Auch hohe Sprünge enden beim Aufkommen mit einem leisen *plopp* und der Wagen liegt wieder perfekt auf. Die Reifen verzeihen auch unsaubere Landungen besser.
Haltbarkeit scheint auch gut zu sein - bin mehrmals die Straße rauf und runter gefahren und das Profil sieht noch aus wie neu (abgesehen vom Dreck).
Fazit: Großer "Grinse-Faktor" beim Fahrer!
Allerdings hat es mir bei der Jungfernfahrt am hinteren Diff die inneren Stifte zerbröselt. Glücklicherweise waren aber alle Zähne noch in Top-Zustand.
Mit den Big Joes bin ich so glücklich, dass ich die jederzeit wieder kaufen würde. Wenn der aktuelle Satz runter ist, hole ich sie mir direkt wieder (vielleicht sollte ich das jetzt schon machen, nicht dass Proline die aus dem Programm nimmt...).
Zunächst der Größenvergleich Stock-Reifen/Big Joes, danach der "Gesamteindruck":
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17.03.2008 16:47 |
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Da ich ein Funktions-Fanatiker bin, kommen rein optische Verbesserungen mir nicht ins Haus. Daher also ein Kompromiss: Der Wing-Mount. Sieht besser aus und dient zumindest als "Sollbruchstelle" bei mißglückten Landungen... außerdem steigt mit dem Wing die Wahrscheinlichkeit, dass man nach Purzelbäumen wieder auf allen 4 Rädern landet.
Hält auch bisher!
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17.03.2008 16:56 |
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Aufgrund meines Diff-Schadens habe ich mir bei der Gelegenheit mal alle "beweglichen Teile" zwischen Getriebe und Rädern näher angeschaut. Ich habe die Karre jetzt ca. 8-10L gefahren, vor mir sind aber schon 2 Vorbesitzer mit ihm unterwegs gewesen. Die tatsächliche Laufzeit lässt sich da natürlich nur schwer bestimmen.
Bin begeistert, das Innenleben beider Diffs zeigt null Abnutzungserscheinungen (mal abgesehen von den gebrochenenen Stiften, die nur wenige Euros kosten und einem defekten Diff-Cup). Die Diff-Ausgangscups hinten zeigen geringe Spuren (vielleicht 0,1-0,2mm Abnutzung), Kegelräder, Tellerräder, zentraler Antriebsstrang alles ok.
Erstaunliche Abnutzungen zeigen sich am Chassis: Das Chassis ist an der Stelle, wo die Alu-Diff-Ringe aufgesteckt werden, inzwischen jeweils 0.5mm dünner! Dadurch sitzen die Diffgehäuse nicht mehr völlig fest an ihrem Platz sondern haben ein wenig Spiel nach oben bzw. unten. Sollte an sich kein Problem darstellen, da die Centerbones die Bewegung mühelos ausgleichen können. Keine Ahnung ob die steiferen Alu-Diff-Ringe beim Flexen des Chassis die Stellen abreiben oder einfach zusammendrücken.
Noch irgendwie unzufrieden bin ich mit der Lenkung: nicht präzise, zu langsam und der Lenkausschlag (Wendekreis) ist zu gering. Ein paar Ideen habe ich dazu aber schon.
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17.03.2008 16:59 |
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Kaum ist das Diff wieder funktionsfähig, geht es munter weiter:
Bei einer weiteren Ausfahrt machte der Truck seltsame Geräusche. Klang nach Getriebe. Und beim Rollen des Truck hakte es ab und an. Hatte ich beim vorletzten Ausflug auch schon einmal gehört und das Getriebe auseinander genommen und gecheckt, konnte aber den Fehler zunächst nicht finden. Hab es auf zu viel Spiel geschoben und das Getriebe sauber geschimmt. Funzte dann auch zunächst (jedenfalls gut genug, um mir die besagten Stifte in den Diffs zu zerbröseln...
Also habe ich das Getriebe noch einmal genauer unter die Lupe genommen, und das große Kegelrad zeigt fiese Abnutzungserscheinungen.
Ach, meinen kleinen Freund den STIFT - diesmal aber im Getriebe und nicht in den Diffs - hat es natürlich auch wieder erwischt. Bemerkenswert ist dabei, dass es das Ding auch immer gleich in 3 Teile zerlegt.
Ich vermute derzeit, dass die gebrochenen Stifte auf einen zu fest angezogenenen Slipper zurückzuführen sind.
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17.03.2008 17:04 |
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Wie bereits erwähnt bin ich mit der aktuellen Lenkung nicht zufrieden.
Nach entsprechender Recherche, vor allem in diesem Thread (englisch) werde ich mittelfristig wohl folgendes Tuning mal ausprobieren:
New Era steering knuckles(spindles) + Lunsford turnbuckles (komplettes Kit gekauft, aber nur Turnbuckles bereits verbaut) + GPM bell cranks + BAC steering link (bereits verbaut).
Mit dem BAC steering link ist der Lenkausschlag anscheinend wirklich größer. Beim Einbau müssen lediglich die Plastik-Lenkhebel etwas aufbohrt werden (2,5mm Bohrer passt gut). Vorteil ist auch, dass durch den größeren Durchmesser durch das Aufbohren die vorher evtl. ausgeleierten Löcher in den Lenkhebeln wieder 1A passen (somit reduziert sich schon dadurch ggf. das Spiel in der Lenkung).
Konnte es halt noch nicht ausgiebig testen, da mich ja das Getriebe im Stich gelassen hat. Bei einer ersten Testfahrt bin ich aber "gefühlt" erstaunlich gut um die Kurven unserer Hobby-Strecke gekommen.
Von den Alu-Teilen verspreche ich mir, dass das Spiel der einzelnen Komponenten verringert wird und die Alu-Teile gegenüber den Plastik-Teilen nicht ausleiern. Da ja in der Lenkung durch die Servo-Saver bereits von Hause aus "nachgiebige" Komponenten für zu harte Stöße vorgesehen sind, dürfte auch ein Verbiegen/Brechen der Alu-Teile relativ unwahrscheinlich sein. Muss man halt bisken mit'm Servo-Saver rumprobieren, bis man das richtige Verhältnis zwischen steifer Lenkung einerseits und genügend Sicherheit für Servos/Gestänge andererseits gefunden hat.
Die New Eras hole ich mir als letztes, falls alles andere nicht hilft.
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17.03.2008 17:09 |
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Und noch ein update:
Glücklicherweise kamen letzte Woche die Ersatzteile für's Getriebe (Tellerrad und Zahnrädchen), so dass mal wieder eine Ausfahrt möglich war. Habe zu Testzwecken den Slipper auch erst einmal lockerer angezogen und aus Angst vor Schäden auch nicht wirklich fester gedreht.
Nachdem ich am Samstag 2 Tanks auf einem Schotterparkplatz (weniger Grip = weniger Risiko eines Diff- bzw. Getriebeschadens) durchgepustet hab, ging's dann am Sonntag im Parkhaus (blöder Regen) nochmal mit 2 Tanks weiter.
Fazit:
1.
Beschleunigung gut, keine Schäden "hörbar". Wheelies sind zwar nicht drin, Beschleunigung ist aber völlig ausreichend und anscheinend gleichmäßig über alle 4 Reifen. Vielleicht trau' ich mich nächsten Sonntag nochmal an den Slipper (muss aber vorher noch mal meinen Ersatzteilbestand checken bzw. aufstocken ;-).
2.
Die Big Joe Reifen halten zwar auch der Straße halbwegs (auch nach mehreren Vollbremsungen und sehr eng gefahrenen Kurven). Lustig ist der brutale Grip der Reifen auch auf der Straße. Wenn die Reifen blockieren "hoppelt" die Karre 1-2x so 5-10cm und steht dann direkt. Kein Rutschen, nix! Liegt bestimmt auch an den weichen Einlagen. Allerdings sieht man erste Abnutzungserscheinungen, dafür sind sie mir dafür dann doch zu schade. Zukünftig werde ich also auf der Straße wieder die Stock-Pellen fahren.
3.
Das Fahrwerk liegt jedenfalls auf der Straße sehr gut. Auch bei extrem-Bremsen (Blockade aller vier Reifen) auf der Straße steht die Kiste sehr schnell sicher ohne Überschlag nach vorne. Auswirkungen der jüngsten Modifikationen bei der Lenkung bzw. die Wirkung der Diff-Öle (vorne 20.000, hinten 10.000) konnte ich nicht wirklich testen, da aufgrund des Wetters eine Fahrt auf dem gewohnten Untergrund nicht möglich war. Auf der Schotterpiste ist mir die Karre jedenfalls ein paar Mal seitlich umgekippt, es fühlte sich aber so an, als wäre die Lenkung ohne Last am Kurveneingang besser ("in die Kurve reinrollen"), dafür unter Last am Kurvenausgang ("herausbeschleunigen") etwas schlechter.
4.
An die Schaltung muss ich allerdings auch noch ran - nur wenn ich vorsichtig beschleunige, kann man das Schalten noch hören. Ansonsten habe ich den Eindruck, dass ich eigentlich nur im 2. Gang fahre...
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17.03.2008 17:11 |
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In Sachen Lenkung habe ich beschlossen, die Stock-Servos gegen 2x TT DS1015 (allerdings gebrauchte) zu tauschen. Einer der beiden Stock-Servos zeigt beim Lenken bereits ein bedenkliches Zucken (das war vorher nicht). Einbau folgt sobald ich die beiden Servos in Händen halte.
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17.03.2008 17:13 |
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Zwar habe ich inzwischen die neuen (gebrauchten) Servos nebst Savern da, trotzdem kann ich den Umbau der Lenkung leider noch nicht in Angriff nehmen, da einige darüber hinaus noch eingeplanten Teile noch nicht eingetroffen sind.
Daher ging's erst einmal wieder so auf die Piste. Dank der etwas konservativeren Slipper-Einstellung hat der Antriebsstrang auch bei der letzten Ausfahrt gehalten. Hat auch ein paar mal die Vorderbeine gehoben, so dass ich da also bei einem vernünftigen Setup als Ausgangsbasis angekommen bin.
Kurz bevor ich mich dann jedoch mit der Einstellung des Schaltpunktes für den 2. Gang beschäftigen konnte, brachte die Karre auf einmal keine Kraft mehr auf die Räder. Ursache: Kugellagerschaden innen im hinteren Achsschenkel (Hub). Super.
Natürlich habe ich das Kugellager nicht vorrätig, da man es aufgrund seiner Abmessungen 15x21x4mm sonst wirklich nirgends braucht. :wall:
Also wieder schätzungsweise zwei Wochen Fahrpause mit dem LST2...
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24.03.2008 15:39 |
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So, es tut sich mal wieder was. Habe jetzt ein paar Teile zusammen, so dass ich mal wieder etwas basteln kann.
Ziel des Ganzen: Lenkung verbessern durch 2x TT DS 1015 auf der Lenkung.
Da die TT Servos durch die Alu-Kühlrippen größer als die normalen Servos sind, habe ich mir die Losi-Chassisplatte für große Servos geholt (in die Stock-Chassisplatte passen sie nicht rein und Auffeilen führt nach meinen Infos zur Instabilität der Chassisplatte):
Wie man auf den folgenden Bildern sehen kann, sind die Aussparungen für die Servos etwas größer und die Anordnung ist etwas verschoben. Zunächst eindirekter Größenvergleich (die neue Platte liegt oben) und danach zunächst eine Nahaufnahme mit Servo der alten Chassisplatte sowie der neuen.
Dank dieses Umbaus musste ich mehr oder weniger den ganzen LST auseinandernehmen. Da es ja immer mal wieder Fragen zu dem Truck gibt, dachte ich mir mach doch mal einen Aufbaubericht - das könnte viele Fragen klären und meines Wissens haben wir so etwas für den LST noch nicht.
Hier also zunächst die Basis des Trucks - das Hauptchassis in Einzelteilen:
Zusammengebaut sieht das dann so aus:
Vorne bereits mit der Befestigung für die Lenkservos:
Hinten (gut zu sehen bereits die Halter für den Tank):
Hier habe ich bereits das "Oberdeck" für die Hinterachse eingebaut. Man kann hieran die Sandwich-Bauweise des LST erkennen, die für die hohe Stabilität sorgt. Auf der Platte ist auch der dritte Halter für den Tank zu sehen. Zwischen dieser Platte und der unteren Chassisplatte wird die Hinterachse befestigt:
Hier die ausgebaute Hinterachse. Ich war allerdings zu faul, die Hinterachse jetzt auch noch in ihre Einzelteile zu zerlegen. Vielleicht ein andermal.
Hier ist die Hinterachse jetzt bereits wieder eingebaut. Achtung, der Truck liegt auf dem Kopf. Man kann jetzt bereits die untere hintere Chassisplatte (auf dem Bild oben) sehen, die die Hinterachse trägt. Die obere Chassisplatte leuchtet auf dem Bild weiter unten silber durch. Ebenfalls gut zu sehen ist der Alu-Diffring, in den das Diff von hinten zur Befestigung reingesteckt wird:
Hier die m.E. geniale Lösung für die Diffs. Die Diffs werden von hinten (bei der Vorderachse von vorne) zwischen die Bulkheads gesteckt und dann mit zwei Plastik-Haltern (einer der Halter ist auf Bild 2 zu sehen) fixiert. Dann wird das ganze mit einer Alu-Platte fixiert, die auch die Querlenkerhalter hinten trägt. Zum Schluss kommt dann noch eine Plastikabdeckung drauf. Man muss quasi nur die 4 Schrauben lösen und kann das Diff nach hinten rausziehen. (funktioniert vorne entsprechend):
Dann noch der Wing drauf und der Heck-Bumper dran und dann ist der hintere Teil auch schon fertig:
Tasten wir uns also weiter nach vorne. Getriebe und RPM Getriebeschutz eingebaut. Auch das Getriebe wird nur mit 4 Schrauben am Hauptchassis befestigt. Eine 5. Schraube (steckt drin) verbindet später die untere mittlere Chassisplatte mit dem Getriebe und hält die Bremsbefestigung. Hier die Bilder einmal von oben und einmal von unten:
Hier die in nahezu allen Tuning-Threads angesprochene Chassis-Brace. Diese bildet die Hauptverbindung zwischen dem Hauptchassis und der mittleren unteren Chassisplatte:
Zum Abschluss für heute hier der Blick auf die nun eingebaute Elektronik: Die TT-Servos sitzen unter der Empfängerbox und sind daher in der Draufsicht im unteren Bild nicht zu sehen:

Weiter geht's, sobald die 2. Lieferung angekommen ist und ich die Vorderachse mit dem neuen Lenkgestänge einbauen kann.
Schlage vor, etwaige Fragen und Anmerkungen in diesem schon vorhandenen Thread (Mein Fuhrpark) zu behandeln.
So long!
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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Düsseldorfer: 28.03.2008 10:11.
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28.03.2008 02:30 |
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Düsseldorfer
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29.03.2008 21:45 |
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Düsseldorfer
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Zwar sind die neuen Teile noch nicht da, aber die Vorderachse kann ich ja schon einmal ausbauen.
Da ich die untere Chassisplatte vorne bereits abmontiert hatte, war der Ausbau recht einfach. Man muss nur oben die vier rot umrandeten Schrauben sowie die Lenkstangen (2 weitere Schrauben) lösen und schon hat man die komplette Vorderachse lose in der Hand:

Hier nun einmal ein Blick auf die ausgebaute Vorderachse aus der Perspektive "vom Chassis". Diese Seite kann man dann einfach wieder auf das Chassis Stecken. Schön simpel!

Dann wurde es allerdings für mich etwas knifflig. Wie bekomme ich die Lenkhebel raus? So wie sich mir das Problem darstellte, wusste ich zunächst nicht recht weiter. Die Lenkhebel sitzen auf Stiften, die ca. 2mm im Chassis versenkt sind:


Nach innerem Fluchen über diese völlig bescheuerte Konstruktion habe ich mir das Ganze dann nochmal in Ruhe angeschaut und siehe da, die Stifte scheinen ein Gewinde zu haben!

In der Tat - einfach eine 4-40er Schraube reingedreht und schon kann man den Stift ganz easy mit 'ner Zange an der Schraube rausziehen! Da muss man doch mal den Hut ziehen. Die Losi-Jungens haben an alles gedacht!


Tjo, und da bin ich nun auch schon da, wo ich angefangen habe. Ein nacktes Hauptchassis, bitte schön:

Jetzt kann ich leider wirklich nur noch warten, bis der Rest der Teile bei mir eintrifft. Dafür sollte es dann aber dank der Vorbereitung relativ schnell gehen, bis der Karren wieder fahrfertig ist!
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29.03.2008 22:54 |
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Düsseldorfer
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So wie's ausschaut, sollten alle Teile diese Woche eintrudeln. Also mach ich die Karre mal so weit es geht fertig:
Habe mir zunächst den Motor vorgenommen. Da das Freilauf ohnehin einer Säuberung und WD40-Kur bedurfte, habe ich bei der Gelegenheit auch mal die Kupplung angeschaut. Puh, wie man auf dem Bild sehen kann, war die ganz schön runter. Die Alu-Backen bis auf die Federn runtergeschliffen und die Federn haben auch bereits ihre Spuren in der Glocke hinterlassen. Ich bastel jetzt erstmal neue Backen rein und hoffe, dass es erstmal reicht. Ersatz sollte ich aber wohl schonmal für die Glocke anschaffen...
Da ich dem Tank trotz Erhöhung noch nicht so ganz über den Weg traue, habe ich 2mm Schaumstoff-Folie zwischen Tank und Chassis geklebt. Scheuert auch der Tankanschluss nicht so sehr übers Chassis:
Hier der eingebaute Tank mit Spritfilter und angeschlossen:

Der Motor musste natürlich auch wieder rein: mittlere untere Chassisplatte wieder angebracht, Motor eingesetzt, Zahnflankenspiel angepasst und am Ende wieder den RPM-Schutz drupp.

Da der Reso-Ausgang bei der Center Heavy Duty Skidplate durch die Metallplatte gesteckt wird, habe ich einen stark gekürzten Gummi-Resoschutz übergezogen. So hat das Reso dort kaum Spiel und etwaige trotzdem erfolgende Schläge (vor allem rechts/links) werden durch das Gummi gedämpft.

Zu guter letzt für heute habe ich mich dann um die Gas-/Bremsanlenkung gekümmert. Das war bei mir noch nicht perfekt: Wenn ich ordentlich Druck auf die Bremse bringen wollte, musste ich den Bremshebel recht ordentlich "vorspannen" (also den Bremshebel schon in der Null-Stellung des Servos recht weit vorne kurz vor einer Bremswirkung fixieren). Der Nachteil davon (oder von meinem Krummen Bremsgestänge) war aber, dass der Bremshebel nicht immer wieder in die richtige Nullstellung zurückging und somit die Bremse auch in der Nullstellung (Rollen-Lassen) leicht schliff.
Weiteres Problem war, dass sich der Bremshebel auch beim Gasgeben bewegt hat (und zwar weit über den Nullpunkt hinaus). Daher konnte ich nicht ausschließen, dass die Bremse auch bei Vollgas (wenn vielleicht auch nur minimal) stärker als gewollt schleift.
Habe mir jetzt folgende Lösung gebastelt: Zwischen Servo-Horn und Bremshebel steckt eine billige Kugelschreiberfeder, die den Bremshebel bei Nullstellung des Servos auch in die Nullstellung der Bremse drückt (kein "Festhalten" mehr). Zusätzlich habe ich am hinteren Ende des Lenkgestänges ein Stück Spritschlauch mit einem Kabelbinder befestigt. Bei Vollgasstellung wird der Spritschlauch gegen das Getriebegehäuse gedrückt und verhindert dadurch, dass der Bremshebel zu weit über die Nullstellung hinaus geschoben wird. Durch die Feder kann sich das Servohorn aber noch genug bewegen. Das Ergebenis sieht dann so aus: Bild 1 in Normalstelung, Bild 2 bei Vollgas:

Die Federgeschichte habe ich schon in der Praxis getestet und sorgt m.E. für einen perfekten Freilauf in Nullstellung. Die Spritschlauchvariante muss ich noch testen, bin vor allem mal gespannt, ob die Befestigung per Kabelbinder hält. Zur Not muss halt nen Tropfen Sekundenkleber rein.
Fragen und Anmerkungen wie gehabt bitte hier hinein.
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Düsseldorfer: 31.03.2008 23:18.
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31.03.2008 22:50 |
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Düsseldorfer
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Wie versprochen die Bilder mit ein paar Erläuterungen:
Zunächst die GPM Bellcranks in all ihrer jungfräulichen Pracht:
Hier habe ich bereits die Löcher für's BAC Steering Link auf 2mm aufgebohrt und das BAC Steering Link eingesetzt. Auch die Kugelschrauben für die Anlenkung sind bereits drin. Ordentlich Schraubensicherung auf den Madenschrauben und den Kugelschrauben versteht sich von selbst:
Wie man bei diesem direkten Vergleich sehen kann, sind die Alu Bell Cranks deutlich schmaler als die original Plastikteile. Dafür aber stabiler! ;-)
Hier ist das Lenkgestänge bereits eingebaut: einmal von vorn und einmal von unten:
Dann wurden die Kimbrough Servo Saver eingebaut. Damit die beiden überhaupt nebeneinander passen, muss man ordentlich Material von den "Hörnern" wegnehmen. Ich habe die groben Stücke weggesägt und die Feinarbeit mit der Feile gemacht. Um die Stabilität nicht mehr als nötig zu gefährden, werden sie nur nach vorne dünner. Je nach Stand der Servos sind so 0,5 bis 1,5 mm Platz zwischen den Hörnern.
Um das Gestänge an den Hörnern möglichst "wackelfrei" zu befestigen, mussten einige Unterlegscheiben eingebaut werden. Ich habe insgesamt 4 von den Scheiben benutzt, die standartmäßig unter verschiedenen Schrauben am LST verbaut sind (3 oben, eine von unten). Kann man auf dem unteren Bild ganz gut erkennen. Diese Konstruktion mit der gesteckten Aufnahme + C-Clip ist in meinen Augen noch nicht optimal. Werde ich bei Gelegenheit wohl durch Kugelschrauben, Pfannen und nen gescheites Lunsford-Gestänge ersetzen.
Es war auch etwas fummelig, jeweils das Gestänge zwischen Bellcrank und Servos auszudistanzieren. Jetzt sitzt es aber perfekt: Kein Servo summt in der Nullstellung! Und das bei Digitalservos!
Zum Abschluss nun auch die jüngst kaputtgegangenen und nun wieder eingebauten Kugellager für die Achsen. Im ersten Bild noch original verpackt, darunter am Bestimmungsort:

Zu guter Letzt habe ich mal ein mini Video gemacht, was die Welt wahrscheinlich nicht braucht. :rofl: Ein direkter Vergleich der Lenkung meines Mugen MBX5-T mit der jetzigen Lenkung des LST. Wenn wunderts, sie sind exakt gleich schnell!
Vergleichs-Video
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02.04.2008 22:16 |
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Düsseldorfer
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Zum Abschluss nun noch die Bilder mit der neuen Team Losi Race Karo. Der Prollspruch ist zwar geklaut, passt aber wie ich finde zum LST. ;-) Die Lackierung ist leider an manchen Stellen mißlungen. Zum Bashen wird's reichen...

So, jetzt ist aber auch erst einmal bis zur nächsten Lieferung bzw. bis zum nächsten Defekt Schluß für diese Woche!
Thread für Anmerkungen
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03.04.2008 19:21 |
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So, war am Sonntag mal im Drecksloch bei Gelsenkirchen fahren, da in Monheim ja alles unter Wasser stand.
Habe ca. 5 Tanks (je 250ml) durch den LST gejagt, diverse Purzelbäume geschlagen und Crashs produziert (am schönsten war ein mißglückter Backflip mit Landung komplett auf dem Dach). Ich musste keine Ausfälle am LST beklagen! Für die 5 Tanks hat auch ein Akku (1100er) gereicht.
:yeah:
Da ich die Kiste aber noch nicht näher gereinigt und inspiziert habe, beschränkt sich die Aussage allerdings zunächst auf solche Defekte, die sich unmittelbar beim Fahren bemerkbar gemacht hätten... Fahren ging halt bis zum Schluß...
:D
Aaaaber:
Die Kimbrough Servo-Saver sind m.E. viel zu weich und geben zu schnell nach - jedenfalls bei den dicken Pellen und so einem Schwergewicht wie dem LST.
:angry:
Bin jetzt kurz davor, die Saver ganz rauszuwerfen und durch Alu-Servohörner zu ersetzen. Müsste nur noch herausfinden, welche Alu-Hörner(nebeneinander) in den LST passen. Doof ist halt nur, dass man dann Defekte an den Servos riskiert. Zwar waren die TT-Saver nach meiner Einschätzung deutlich härter als die Kimbrough, aber ich habe wenig Lust, von den TT-Savern nochmal 2 zu kaufen. Naja, wenigstens habe ich dadurch noch eine Baustelle, für die ich noch die für mich perfekte Lösung finden muss.
In diesem Sinne: To be continued...
(Fragen und Anmerkungen immer gerne und wie immer bitte hierhin.)
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Düsseldorfer: 07.04.2008 10:44.
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07.04.2008 10:42 |
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Völlig überraschend kamen schon heute zwei Päckchen mit weiteren Teilen an. Gedacht war das alles, um weitere "Schwachstellen" in der Lenkung zu verbessern. Da ich mir nicht sicher war, welche Turnbuckles zwischen Servos und Lenkgestänge passen und welche Ballscrews ich in welcher Länge brauche, habe ich verschiedene Varianten zum Testen geordert.
Die Team Associated Ball Joints (Nummer 6270) waren für meine Zwecke perfekt: Die Schrauben haben genau den richtigen Durchmesser für die Kimbrough Servo-Saver und sind so lang, dass sie durch den Saver und die Sicherungsmutter gehen. Dazu haben die Team Associated Ballscrews den gleichen Durchmesser wie die Losi-Ballscrews, so dass man die kurzen Team Associated Cups anstelle der Langen Losi-Teile auch an der Seite des Lenkgestänges nehmen kann. (Entweder man ordert 2x die Nummer 6270 oder 1x 6270 und ein paar extra Cups, Nummer 6274.) Netterweise passt die Sicherungsmutter unten ebenfalls exakt an den Servo-Saver.
Als Verbindungsstangen habe ich die 1" Lunsford Titanium Turnbuckles verwendet. Kürzere habe ich bei Towerhobbies nicht gefunden. Macht aber nix, passen perfekt und sind schööön weit in den Cups drin:
Eingebaut sieht das Ganze dann so aus:

Durch diesen Mod bin ich die doofe Stecklösung auf Seiten der Servo-Saver endlich los, die war mir schon die ganze Zeit ein Dorn im Auge.
Ebenfalls eingebaut habe ich nun die New Era Silver Aluminium Front Knuckles. Hammergeile Teile! Perfekte Verarbeitung, absolut passgenau. Habe selten Kugellager so lückenlos eingesetzt.
Jetzt brauch ich nur noch härtere Servo-Saver und ich bin am Ziel...
(Thread für Fragen und Anmerkungen)
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09.04.2008 23:55 |
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Sooo... es gibt Neues:
Nachdem ich längere Zeit an meinem Motörchen (LRP z.28 Spec 3) rumgefrickelt habe (u.a. Seili) und alles wieder fein säuberlich zusammengebaut hatte, wollte ich vorhin ein kleines Test-Ründchen drehen.
Ergebnis: Gebrochene Kurbelwelle!
:angry:
Eigentlich kein normaler Schaden, meines Erachtens. Da ich das Ding in USA gekauft habe, kann ich mal den Customer Service bei einem ungewöhnlicheren Fall testen. Schauen wir mal.
Beileidsbekundungen und Empfehlungen für einen neuen Pullstart-Motor (NICHT LRP!) wie immer HIERHIN.
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17.04.2008 20:47 |
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Düsseldorfer
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Ist ja klar, mein Motor ist Schrott aber wie zum Spott sind heute die Diff-Housings und noch ein paar andere Teilchen gekommen.
Bin zu faul, die jetzt noch abzufotografieren, dat mach ich dann mal die Tage - schulde Porcell ja ein paar Bildchen dazu ;-)
Nur vorab: die verstärkten Losi-Teile machen einen guten Eindruck!
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25.04.2008 01:14 |
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So, der neue Motor ist da und nach einer längeren Fummelei mit diversen Unterlegscheibchen, Schwungscheiben und Kupplungen passt die LST-Kupplungsglocke jetzt so halbwegs drauf.
So ganz glücklich bin ich mit der Lösung noch nicht, da die Welle unter'm Strich einen Tacken zu kurz ist. Das bedeutet, es besteht die Gefahr, dass sich die Schraube fest zieht und die Glocke dann nicht mehr frei drehen kann. Habe die Schraube jetzt mal mit Sicherungslack gesichert, habe aber meine Zweifel, ob das hält. Wenn nicht und sich die Schraube fest zieht, geht der Motor halt beim bremsen aus.
:angry:
Abgesehen davon macht der Motor einen guten Eindruck. Wird evtl. heute abend oder morgen früh eingefahren, dann berichte ich detaillierter von dem guten Stück.
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10.05.2008 12:58 |
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Heute morgen habe ich endlich den Novarossi Plus 528-3PS eingefahren.
Meine Kupplungsglocken-Konstruktion hat gehalten. Nach dem Einfahren gab's allerdings einen kleinen Crash mit einem anderen Car im Gelände und offenbar hat sich dabei (mal wieder) irgendwas zwischen 2-Gang-Getriebe, FOC und Centerwellen verabschiedet (halt irgendwas in dem schwarzen Gehäuse). Genaueres kann ich aber erst nach einer näheren Untersuchung berichten. Unter Umständen könnte es auch ein Diff erwischt haben... (habe die neuen Diff-Gehäuse aus Faulheit noch nicht eingebaut).
Wenigstens konnte ich den Motor problemlos einfahren und auch schon vernünftig einstellen. Eingefahren wurde er - wie alle meine Motoren - nach der Traxxas-Methode. Hatte ja etwas Sorgen wegen dem Seilzug, aber das Ding sprang beim ersten Start nach 3x Ziehen an. Muss allerdings dazu sagen, dass ich beim ersten Start mit dem Seilzug immer in die Druckleitung puste bis Sprit beim Vergaser ankommt und an der Funke das Gas zum Anlassen deutlich erhöhe - das hilt nach meiner Erfahrung ungemein. Gefahren wurde er zunächst mit dem Graupner Titan RS25 Pro und dann mit Tornado 25% Sprit. Einsatz die ganze Zeit der bereits werkseits eingesetzte 6,5er Venturi (man muss ja nicht von Anfang an Alles geben... ;-).
Seit dem ersten Tank springt die Kiste in der Regel nach 1-2x Ziehen an! Unglaublich! Bin jetzt ca. 10 Tanks gefahren (gerechnet mit dem großen LST Tank also etwas über 2L) aber der Motor läuft noch nicht ganz frei. Temperaturen lagen so um die 100°.
Ich muss schon sagen, nach den Erfahrungen mit dem 528XR und dem Plus 528-3PS liebe ich Novarossi! Ich finde die Novarossi-Motoren irgendwie unkompliziert beim Einstellen. Man muss nur beachten, dass der Motor sofort auch schon auf kleine Veränderungen (1/16 Umdrehung) reagiert - sowohl unten als auch oben rum. Vielleicht liegt's auch an der mit der Zeit gewonnenen Erfahrung, aber den Novarossis hört und sieht man es irgendwie gut an, was ggf. nicht perfekt läuft.
Nach dem Einlaufen habe ich die obere Nadel nur geringfügig magerer gedreht, unten rum etwas mehr. Entsprechend musste ich das Standgas dann auch etwas runterregeln. Jetzt fällt der Motor sofort nach Vollgas glücklich in den Leerlauf, blubbert vor sich hin, stottert nicht und beschleunigt auch nach längerem Stand wieder ohne abzusterben. Temps ohne Karo und bei ca. 25° Außentemperatur nach langen Vollgasfahrten ca. 110-125°.
Motor hat genügend Kraft um den LST auf seinen Big Joes auf ansehnliche Geschwindigkeiten zu bekommen. Beschleunigung ist auch in Ordnung, aber da geht bestimmt noch was wenn er dann völlig frei ist!
Fragen und Anmerkungen zum Motor sollten wohl am besten in den Novarossi Verleichs-Thread.
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Düsseldorfer: 11.05.2008 16:33.
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11.05.2008 15:52 |
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Düsseldorfer
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Heute hat mich der LST2 mal so richtig verärgert. Soeben sind mir 2 Hudy-Spitzen IN den Schrauben für die Befestigung Mittel-Chassisplate an der Chassis-Brace abgebrochen. Dachte noch nach dem ersten "Verlust": Super, hab ja zum Glück noch einen Dreher auf Reserve - hat aber leider in der Schwester der ersten Schraube ebenfalls das Zeitliche gesegnet.
:angry:
Schraubensicherung war drin, aber nur mittelfest.
Jetzt habe ich da also zwei Schrauben, in denen schön harte Hudy-Spitzen stecken die, natürlich, schöööööön INNEN abgebrochen sind, so dass man mit der Zange auch nicht dran kommt. Aufbohren geht auch nicht (der Hudy-Stahl ist irgendwie härter als meine Bohrer) und die Versuche mit'm Dremel einen Schlitz hinein zu schneiden sind auch nicht wirklich von Erfolg gekrönt.
Nach den wiederholten Getriebeprobs gehe ich jetzt nach dieser bodenlosen Unverschämtheit der Kiste beim Reparaturversuch mir gegenüber davon aus, dass es etwas Persönliches ist! Die Karre mag mich nicht!
Jetzt schlaf' ich erstmal eine Nacht drüber und vielleicht lohnt sich ab morgen der Blick in den Biete-Bereich...
Vor diesem Hintergrund mal was anderes: Versuche, mich vom Verkauf abzuhalten gehören wie immer in DIESEN Thread. Wer mir die Trennung einfacher machen will, darf mir gerne ein ernsthaftes Kaufangebot per PN schicken...
Edit und Update: Haha... es ist anscheinend gar nicht das Getriebe. Nach der oben geschilderten Kampfansage wollte ich zurückschlagen und hab mir mal das hintere Diff angesehen (hab ja auch noch diese tollen neuen Diff-Cups hier nutzlos rumliegen). Ich sag mal, meine weiteren Bastelversuche endeten 1:1 unentschieden: Zwar habe ich den (bzw. vorsichtiger ausgedrückt: "einen") Schaden hinten im Diff entdeckt: eines der Kugellager - das innere - am Kegelrad hat sein Leben ausgehaucht und mit einer Kugel fröhlich das Diff blockiert. Kleiner Schaden, große Wirkung. Zum Glück haben Kegelrad und Tellerrad anscheinend keinen großen Schaden davon getragen. Das Biest hat mir aber bei der Gelegenheit einen Metallsplitter in die Daumenspitze gejagt, der fieserweise gut im Schmierfett versteckt war! Ich sag ja, es IST was Persönliches!
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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Düsseldorfer: 13.05.2008 22:56.
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13.05.2008 21:54 |
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Es gibt mal wieder ein paar Neuigkeiten.
Als ich nach einer kurzen Test-Ausfahrt (Habib wird sich vielleicht erinnern) mal wieder ein gewisses Hakeln beim Vorwärtsrollen bemerkte, ging's wieder an die Fehlersuche.
Habe bei sowas aus irgendwelchen Gründen immer das Getriebe im Verdacht, aber das war erstaunlicherweise noch völlig in Ordnung. Also mal im vorderen Diff nachgesehen und der erst kürzlich ausgetauschte Standard-Diff-Cup ist auch schon wieder an den üblichen Stellen ca. 1-2mm ausgeschlagen. Die Dinger taugen wirklich keinen Schuss Pulver.
Zusätzlich war einer der Mitnehmerstifte an einem der Diff-Ausgänge gebrochen, den ich bei der Gelegenheit auch wieder ausgewechselt habe. Das vordere Diff habe ich jetzt auch wieder nur mit Fett befüllt. Kann mich täuschen, aber der Wendekreis ist deutlich kleiner geworden.
Beim Ausbau des Getriebes und des vorderen Diffs purzelten mir übrigens diverse Steine entgegen. Da ich am Antriebsstrang keine wesentlichen Defekte entdecken konnte (trotz des gebrochenen Stiftes und dem ausgeschlagenen Diff-Cup lief die Vorderachse noch leichtgängig), vermute ich, dass das "Hakeln" von irgendeinem Stein im Antriebsstrang kam. Bei der letzten Ausfahrt hatte ich jedenfalls keine Probleme.
Inzwischen sind in beiden Diffs die Losi HD Diff-Cups mit den Metalleinsätzen verbaut. Das hintere Diff sitzt mittlerweile zu Testzwecken in einem silbernen GPM-Diffgehäuse. Das Gehäuse hab ich beim letzten Defekt getauscht, als das innere Kugellager am Kegelrad sein Leben ausgehaucht hatte und eine Kugel davon im Tellerrad das komplette Diff blockierte...
Die Kupplungsglocken-Konstruktion hat auch nicht gehalten. Habe jetzt einen anderen Konus eingesetzt und dadurch deutlich Platz gewonnen. Passt jetzt.
Vielleicht werden der LST2 und ich ja doch wieder Freunde...
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09.06.2008 09:40 |
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Ein erstes Update nach meinem Urlaub!
Mein bestes Stück war jetzt mehrere Wochen "out of order", da mir jetzt schon zum zweiten mal der Krümmer gebrochen ist:
:angry:
Dummerweise dauerte es mit der Bestellung etwas länger, dafür habe ich dann aber auch gleich etwas mehr genommen!
Die Erfahrung zeigt doch, was 1x kaputt geht, geht auch 2x kaputt. Und da mein Krümmer jetzt schon 2x das Zeitliche gesegnet hat, war die logische Konsequenz halt wie auf dem Bild zu sehen...

Da nur Ersatzteile kaufen doch irgendwie langweilig ist, habe ich mir halt die Hard Anodized Shock-Gehäuse gegönnt und den Tuning Motorhalter mit sportlichen Rillen... *lol*
Darüber hinaus war ich heute noch beim guten Marko Dowald von MD-Modellsport und hab' mir noch 40er BowTies und passende Felgen für den LST2 geholt. Die Einlagen von den Big Joes sind jedenfalls nicht mehr spürbar. Die Proline-Einlagen taugen für diese Schluffen also nicht wirklich viel. Gibt's da evtl. was Bessers? Antworten bitte gerne hierhin!
Naja, eingebaut hab' ich bisher nur den Krümmer, für alles andere war ich bisher zu faul. Taugt ja auch prima als Ersatzteillager!
Nach der langen Auszeit musste ich trotzdem mal wieder den LST2 ein bisserl scheuchen und was soll ich sagen? Die Karre rockt einfach! Das Fahrwerk von dem Ding bügelt einfach so dermaßen problemlos über gröbste Schotterpisten, das es eine wahre Freude ist! Habe dann auch mal den Venturi des Novarossi PLUS 28-3PS von 6,5 auf 8,5 geändert. Der 6,5er war definitiv viel zu klein. Mit dem 8,5 hat er deutlich mehr Bumms und die Fahrtzeit ist auch nicht spürbar kürzer.
Den Motor kann ich jedenfalls bisher empfehlen. Ist sowas von easy Anzuwerfen, sowas hab ich noch mit keinem Seilzugstarter erlebt! Macht Spaß und ist für mein Spaßmobil von der Leistung her völlig in Ordnung.
Wer will, kann seine Anmerkungen gerne hier posten!
Gruß
Martin
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14.08.2008 21:16 |
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Tjojo... Wet Sands 2008 hat wieder Opfer gefordert. Beim lustigen Hüpfen über die große Rampe hab ich mir nach mehreren Front und Backflips - wie es sich gehört - mal wieder etwas zerschossen: Diesmal war die Achse hinten links dran.
Aufgefallen war mir zunächst nur der Defekt am Stoßdämpfer - die bei einer gar nicht soooo üblen Landung wegfliegende gelbe Dämpferfeder war ein ziemlich deutlicher Hinweis...
Bei der Inspektion gerade zu Hause ist mir dann aber noch eine "kleine Abweichung" der Ist-Beschaffenheit von der Soll-Beschaffenheit der Antriebswelle aufgefallen. Man ist das Ding krumm!!! Das war heute Morgen noch nicht!!!
:-O
Zum Glück hab ich sowas ja in der Grabbelbox, so dass ich auch gleich einen direkten Vergleich liefern kann. ;-)
Bitte schön:

Dem aufmerksamen Beobachter wird auffallen, dass die gebrochene Kolbenstange keine TiNi-Stange ist. Ich hab zwar hier für alle Dämpfer die TiNis liegen, baue sie aber jeweils nur ein, wenn eine der Stock (so wie heute) sich verabschiedet. Andernfalls hätte ich hier 4 der Stock Dinger liegen, wo ich nicht weiß was ich damit machen soll. Auf diese Art und Weise nutze ich die Stock-Teile bis sie kaputt gehen und kann sie dann direkt durch die besseren TiNis ersetzen. Bilde mir ein, dass das die bessere Teile-Verwertung ist....
:smoke:
Jetzt juckt es mich allerdings schon irgendwie, die Hard Anodized Dämpfergehäuse einzubauen... nur was mache ich dann mit den blauen Stock-Gehäusen...?
Naja, wie immer heißt's wohl "Schau'mer mal"... muss ich ja nicht heute entscheiden!
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23.08.2008 22:29 |
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Södele,
da ich den LST jetzt doch für morgen wieder fit machen wollte, musste also eine Entscheidung zum Dämpfer-Setup her.
Hab mich jetzt doch für die Hard-Anodized Shock-Gehäuse entschieden, allerdings habe ich die Ringe für die Einstellung der Feder-Vorspannung von den Stock-Dämpfern genommen (die schwarzen Plastik anstatt die blauen Alu). Sieht einfach besser aus. Dämpferöl für hinten ist das gute Mugen 550er. Das passt mit den gelben Dämpferfedern ganz gut.
Die Hard Anodized Dinger stecken allerdings bisher nur hinten drin, vorne werkeln nach wie vor die Stock-Dämpfer. War zu faul.
Die gebrochene Kolbenstange habe ich bei der Glegenheit durch die TiNi-Version ersetzt.
Natürlich wurde auch die verbogene Achse entfernt und gegen eine neue getauscht.
Bilder werden nachgeliefert!
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31.08.2008 00:43 |
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